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Wölflinge treffen Wölfe
Wölflinge des Stammes Nelson Mandela Halstenbek - Pinneberg und der Siedlung Marcel-Callo Wedel - Uetersen fuhren gemeinsam zu den Eekholter Wolfsnächten
Ein spannendes Wochenende haben die jungen DPSG Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Wölflingsgruppen aus Pinneberg und Uetersen verlebt. (DPSG = Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg)
Sie fuhren zu den Wolfsnächten in den Wildpark Eekholt bei Großenaspe, um am Programm des Parks teilzunehmen und dort auch zu übernachten.
Schon Wochen vorher hatten sie sich in ihren Gruppenstunden auf dieses Wochenende vorbereitet. Die 7-10Jährigen erfuhren spielerisch allerlei Wissenswertes über den Wolf. So wurden u.a. Wolfsmasken gebastelt und Geschichten mit Wölfen gelesen. Natürlich begannen die Kinder jede Gruppenstunde mit „echtem Wolfsgeheul“. Es wurden Wolfsbilder gemalt und Wolfsspiele gespielt. Dabei erfuhren die jungen Pfadfinder viel über das Leben dieser Tiere. Eine wichtige Erkenntnis für die Wölflinge war dabei, dass es den bösen Wolf tatsächlich nur in der Phantasie des Menschen gibt und dass es sich bei Wölfen um schützenswerte Lebewesen handelt.
Bei dem Aufenthalt im Wildpark, der Höhepunkt und Abschluss des Wolfprojekts darstellte, wurde dieser Eindruck nochmals bekräftigt. Und spätestens bei der abendlichen Fütterung, hatten die Pinneberger und Uetersener Wölflinge die Eekolter Wölfe Erik und Lena in ihr Herz geschlossen.
Nach einem aufregendem Tag im Wildpark mit Wolfs-Rally und vielen weiteren Aktionen ging es dann zur Übernachtung ins rustikale Nurdachhaus auf dem Projektgelände des Parks. Hausmeister Traulsen hatte ordentlich eingeheizt, so dass kein Wölfling bei den nasskalten Temperaturen frieren musste. Bei Spiel und Spaß klang der Abend aus, bis die jungen Pfadis müde in die Schlafsäcke krochen.
Dass es nicht der letzte Übernachtungsaufenthalt im Wildpark Eekholt bleiben wird, darüber war man sich bei der Abreise am Sonntag einig.
Wer auch mit den Pfadfindern spannenden Gruppenstunden und Touren unternehmen möchte, sei es als Kind oder als Leiter, melde sich bei Diakon Thomas Kleibrink, Tel. 04122-961220 oder Gemeindereferentin Maria Kettmann 04101 -553275
P R E SS E I N F O R M A T I O N
Viele Mücken und noch mehr neue Freunde
Freundschaftspfingstlager der
Pfadfinder der DPSG Siedlung Marcel Callo Wedel/Uetersen
im Sauerland

Mit vielen schönen Eindrücken – und einigen Mückenstichen - sind am Pfingstmontag die Pfadfinder und Pfadfinderinnen der DPSG Siedlung Marcel-Callo Wedel/Uetersen (DPSG = Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) aus ihrem Pfingstlager zurückgekehrt.
Am Freitag zuvor hatten sie sich mit ihren Leitern auf den Weg ins sauerländische Freienohl aufgemacht. Sie folgten damit einer Einladung eines Pfadfinderstammes aus dem Diözesanverband Paderborn, der über das idyllisch, mitten im Sauerländer Wald gelegene Haus und Grundstück verfügt und dort traditionell seine Lager durchführt.
Nach der Ankunft und dem Bezug der so genannten Igel-Rundzelte startete dann für die rund 130 Teilnehmer das Freundschaftspfingstlager mit der obligatorischen Eröffnungsrunde und dem Aufziehen der Pfadfinderbanner am Bannermast.
Die sich anschließenden, sonnigen Tage –und durchaus noch kalten Nächte - standen nun ganz im Zeichen pfadfinderischer Aktivitäten. Vom Bau einer Wasserrutsche in den nahegelegen Bach, über eine Kanutour auf dem Möhnesee standen auch das Errichten von Lagerbauten, Stationsspiele, Ballspiele auf der großen Zeltwiese, ein gemeinsamer Gottesdienst unter freiem Himmel und natürlich das abendliche Singen am Lagerfeuer in der Großjurte auf dem Programm.
Um das leibliche Wohl der vielen kleinen und größeren Abenteurer kümmerte sich eine „sturmerprobte Crew“ von Eltern und ehemaligen Pfadis, so dass die Kräftespeicher für weitere Außenaktivitäten schnell wieder aufgefüllt werden konnten.
Für die meisten Wedel/Uetersener Pfadfinder war es das erste Lager in dieser Größenordnung und alle sind sich sicher, dass es wohl auch nicht das Letzte war. Vielleicht war es ja der Geist von Pfingsten, der nicht nur die Kinder sondern, auch die Leiter begeisterte Pfadfinder sein ließ. In der Abschlussrunde am Pfingstmontag pflanzten die Hagener und Wedel/Uetersener Pfadfinder noch gemeinsam einen Baum und bekräftigten damit erneut ihre Freundschaft und den Wunsch sich wieder gegenseitig zu besuchen.
Im nächsten Jahr wird es allerdings leider noch nicht wieder ins Sauerland gehen.
Der DPSG Diözesanverband Hamburg plant nämlich ein eigenes, großes Pfingstlager im Diözesanzentrum Dreilützow zwischen Hamburg und Schwerin.
Klar, das die Pfadis aus Wedel/Uetersen in diesem Fall auf Regionalität setzen.
Uetersen/Wedel 17.06.08
Pfadfindergruppe der Pfarrei Heilig-Geist auf Abenteuertour in Ostholstein
Die Mädchen und Jungen der Jungpfadfindergruppe (10-13 Jahre) der katholischen Heilig Geist Pfarrei (St. Marien Wedel / Christkönig Uetersen) haben sich am vergangenen Wochenende auf Abenteuertour in die holsteinische Schweiz begeben. Sie folgten einer Einladung des Diözesanverbandes Hamburg, der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, der unter dem Titel „UnterwegX – das ultimative Diözesan-Jufi Wochenende“ stand. So versammelten sich am späten Freitagnachmittag 10 Abenteurer und die beiden Leiter, Susanne Johnke und Thomas Kleibrink mit Sack und Pack am Pinneberger Bahnhof. Nachdem Diakon Thomas Kleibrink einen Reisesegen gespendet hatte, nahm man von Eltern und Geschwistern Abschied, um den Zug nach Malente zu besteigen.
Dort angekommen traf man auf die anderen Gruppen, die aus Hamburg und dem übrigen Schleswig-Holstein angereist waren. Insgesamt nahmen rund 45 Kinder und etwa 20 Leiter an der Aktion teil. Nach einer Begrüßungsrunde und einem kurzem Kennenlernspiel galt es die erste Aufgabe des Wochenendes zu meistern. Mit Hilfe von Fotos eines bestimmten Gebäudes, sollte der Ort der ersten Übernachtung gefunden werden. So mussten Einheimische gefunden und befragt werden, die die Gebäudefotos zuordnen und den Weg dorthin beschreiben konnten.
Nach kurzem Fußweg war das Ziel, die katholische Kirche in Malente und das dazugehörige Pfarrheim, erreicht und der Gemeindesaal zum Schlafraum umfunktioniert. Nach einem rustikalen Abendbrot auf der Wiese vor der Kirche, wurden noch einige Spiele gespielt. Der Abend schloss mit einer stimmungsvollen Andacht in der angrenzenden Kirche.
Nach einer für manchen jungen Pfadi nur sehr kurzen Nacht, begann dann am Morgen das UnterwegX-Abenteuer. Die Kinder wurden in 4 etwa gleich große Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe wurde mit Karte, Kompass und mit zwei erwachsenen Begleitpersonen ausgestattet. Außerdem erhielt jedes Team ein Logbuch, in dem Wegbeschreibungen und die unterwegs zu lösenden Aufgaben vermerkt waren. Hierzu zählten neben einer spannenden Draisinenfahrt über eine stillgelegte und verwilderte Bahnstrecke, die Überwindung des Kellersees mittels Ausflugsdampfer und die Erfüllung manch anderer Aufgabe. So sollte unterwegs auch ein schönes Bild und in Lied- oder Reimform eine lustige Charakterisierung der Gruppenmitglieder entstehen sowie ein rohes Ei, eine Tomate und eine Banane unbeschadet das Ziel erreichen. Im Vordergrund stand natürlich das Wandern nach Karte, Kompass und Wegbeschreibung und hier sollte sich bald zeigen, welche Gruppe hiervon etwas verstand. So war die eine oder andere Mannschaft zumindest zeitweise in Feld und Wald verschollen. Erschöpft aber glücklich erreichten aber alle am späten Nachmittag das Ziel, einen Pferdehof im 10 Kilometer von Malente entfernten Dörfchen Benz.
Der Hofbesitzer hatte kurzerhand seine Pferde auf die Koppel geschickt und so wurden die mit frischem Stroh und Heu befüllten Pferdeboxen zum Übernachtungsplatz für abenteuerlustige Pfadfinder.
Nach einem zünftigen open-air Abendessen, ging es darum, die Erlebnisse des Tages auszutauschen und die Kreativbeiträge vorzustellen und aufzuführen. Erstaunlich dabei welches künstlerische Talent in so manchen Jungpfadfinder steckte. So wurde viel gelacht und beim anschließenden Lagerfeuer bei Stockbrot und Würstchen über so manche lustige Begebenheit des Tages gewitzelt. Nach dem Singen einiger Lieder zur Gitarre und einer Abschlussrunde fielen alle müde in die Strohboxen.
Der nächste Morgen war von Aufbruchstimmung geprägt. Schließlich sollte ein Bus der Firma Autokraft alle Pfadfinder zum Malenter Bahnhof bringen, damit die Heimreise per Zug pünktlich vonstatten gehen konnte.
Dies gelang auch und so saßen die 10 Wedeler und Uetersener Jungpfadfinder nebst ihren Leitern ziemlich groggy, aber glücklich wieder im Zug nach Pinneberg.
Dort angekommen warteten schon die Eltern und Geschwister um ihre kleinen Expediteure wieder in die Arme zu schließen. Nach einem Abschlusskreis und einem kräftigen „Gut Pfad“ verabschiedeten Leiterin Susanne Johnke und Diakon Thomas Kleibrink die Kinder in den verbleibenden Sonntagnachmittag.
Alle sind sich einig. „Das war bestimmt nicht das letzte Abenteuer der Pfadi-Gruppe der Pfarrei Heilig-Geist.
Wer auch Lust hat als Kind oder Leiter mitzumachen oder wer mehr über die Pfadfinderarbeit der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg erfahren möchte, wende sich an
Christiane Schröder: Tel. 04103 / 8035921
Andreas Weisse: Tel: 04122 / 98 22 01
Thomas Kleibrink: Tel. 04122 / 96 12 20
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